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2 | AUFZUG

          Es wird ein elektrisch angetriebener maschinenraumloser Aufzug (Seil- oder Hydraulikbetrieb) mit modernem
          Kabineninnendesign eingebaut. Die Größe des Aufzugs entspricht den Empfehlungen für Rollstuhleignung.


          3 | ROHBAU

          Untergeschoss
          Die Bodenplatte, die Wände sowie die Decke vom Untergeschoss werden im Erdreich in Beton ausgeführt
          und nach den Vorgaben des Energieberaters gedämmt.
          Sämtliche Installationen erfolgen auf Putz. Auch Rohre können bei Bedarf an Wänden und Decken des
          Untergeschosses verlegt und verzogen werden.
          Wärmedämmplatten werden an den Deckenunterseiten und an den Wänden der Kellerräume nachträglich
          sichtbar angebracht, sofern nach ENEV erforderlich.

          Die Wände und Decken im Untergeschoss werden weiß gestrichen, die Stahlbeton-Oberfläche sowie die Fugen
          der Schalung bleiben sichtbar.

          Erdgeschoss – Obergeschoss
          Für das Bauvorhaben werden GISOTON-Wandsysteme verwendet, welche über hervorragende Wärme-, Schall-
          und Brandschutzeigenschaften verfügen. Deren beidseitige harte Schalen bieten zudem einen Schutz gegen
          Beschädigungen. Durch die Herstellung aus CO2-armen Rohstoffen und der möglichen Wiederverwertung von 95%
          durch ein automatisches mechanisches Trennungsverfahren, gelten die GISOTON-Wandsysteme als CO2-neutral.

          Die tragenden Außenwände der Wohngeschosse werden in massiver Bauweise aus einem 37,5 cm starken
          GISOTON-Mauerwerk hergestellt. Die guten Schallschutzeigenschaften tragen, zusammen mit den entsprechenden
          Schallschutzfenstern, zur Erfüllung der passiven Schallschutzmaßnahmen aus dem Lärmschutzgutachten des
          Ingenieurbüros ISIS vom Juni 2020 bei.
          Die Wohnungstrennwände der Mehrfamilienhäuser bestehen ebenfalls aus 24 cm GISOTON-Mauerwerk. Durch die
          guten Materialeigenschaften des GISOTON-Schalungssteins wird der nach DIN 4109 geforderte Mindestschallschutz
          von 53 dB mit R’w = 57 dB deutlich unterschritten.

          Weitere tragende Innenwände werden ebenfalls mit einem GISOTON-Schalungsstein ausgeführt. Nur wo statisch
          notwendig, werden Stahlbeton-Wände eingesetzt.

          Nichttragende Wände, Installations-Schachtwände und Vormauerungen in den Sanitärräumen werden in Trockenbau,
          Metallständer-Systemwänden, ausgeführt.

          Decken über UG – Obergeschoss werden als Stahlbetonmassivdecken oder Fertigteildecken ausgeführt.
          Die Oberflächen werden entweder gespachtelt oder verputzt.
          Die Trennwände im Untergeschoss erhalten zwischen den Abstellräumen Lattenverschläge aus Metall,
          Lattenverschlag-Türen mit Profilzylindern, die in die Schließanlage integriert sind.
          Je nach statischen Erfordernissen Beton- oder Kalksandsteinwände, unverputzt, gestrichen.

          4 | DACH / TREPPEN / ESTRICH / VERPUTZARBEITEN

          Satteldach
          Als Holzkonstruktion nach statischen Berechnungen mit Zwischensparrendämmung, Ziegeleindeckung.
          Dämmung erfolgt nach den Angaben vom Energieberater.

          Flaschner
          Verwahrungen, Dachrinnen, Fallrohre, Anschlussbleche etc. in Titan-Zink-Ausführung.

          Teppen
          Stahlbetonfertigteiltreppen mit Fliesen belegt. Die Treppenläufe in den Häusern sind schalltechnisch zu entkoppeln.

          Estrich
          Schwimmender Zementestrich in den Nassräumen und Calciumsulfatestrich oder Anhydritfließestrich in den Wohn-
          und Schlafräumen, als Heizestriche, einschließlich Tritt-, Schall- und Wärmedämmung. Die Kellerräume erhalten einen
          Glattstrich oder einen schwimmenden Zementestrich.

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